TV-Preise werden 2011 nur moderat steigen
Die Fernsehwirtschaft wird die Preise für die
Schaltung von TV-Werbung nur moderat erhöhen. Dies ergab eine Umfrage
des Branchenmagazins Werben & Verkaufen unter den
Vermarktungsgesellschaften der Fernsehsender. Die größten
Veränderungen wird es mutmaßlich bei der RTL-Gruppe geben, die trotz
Sparkurs seine Quoten erhöhen konnte. Es werde eine "moderate
Inflation fürs Gesamtjahr geben", kündigte ein Manager von IP
Deutschland an, der Vermarktungsorganisation von RTL. Sprich: Es wird
leichte Preiserhöhungen geben. Auch die öffentlich-rechtlichen Sender
agieren laut W&V vorsichtig. Bei dem ARD-Vermarkter AS&S betont die
Geschäftsleitung, dass der Sender "stabil von 2010 ins Jahr 2011
gehen" wird. Ähnlich ist die Lage beim Zweiten.
WERBUNG
"Das ZDF Werbefernsehen wird die Preise stabil halten und nur bei einigen Programmumfeldern eine moderate Anpassung im Rahmen der Inflation vornehmen", erklärt Hans-Joachim Strauch, Chef des ZDF Werbefernsehens. Dabei hat das ZDF Programm-Highlights wie die alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und die Frauenfußball-WM im eigenen Land im Gepäck. Die deutlichsten Preissprünge planen laut W&V die kleineren TV-Sender. So will Discovery Networks Deutschland 2011 seine Werbepreise für dem Männersender Dmax "im mittleren einstelligen Bereich" anpassen. Gründe seien die "die stetig wachsende Senderleistung" sowie die Inflationsbereinigung. SevenOne Media, Vermarkter der TV-Gruppe ProSieben Sat.1 will seine TV-Preise erst in einigen Tagen bekannt geben.
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"Das ZDF Werbefernsehen wird die Preise stabil halten und nur bei einigen Programmumfeldern eine moderate Anpassung im Rahmen der Inflation vornehmen", erklärt Hans-Joachim Strauch, Chef des ZDF Werbefernsehens. Dabei hat das ZDF Programm-Highlights wie die alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und die Frauenfußball-WM im eigenen Land im Gepäck. Die deutlichsten Preissprünge planen laut W&V die kleineren TV-Sender. So will Discovery Networks Deutschland 2011 seine Werbepreise für dem Männersender Dmax "im mittleren einstelligen Bereich" anpassen. Gründe seien die "die stetig wachsende Senderleistung" sowie die Inflationsbereinigung. SevenOne Media, Vermarkter der TV-Gruppe ProSieben Sat.1 will seine TV-Preise erst in einigen Tagen bekannt geben.
| Geschrieben von: Stephan Fischer am 29.07.2010 |







