Regionales Fernsehen in Rheinland-Pfalz: akzeptiert und sympathisch
Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen fördert nicht nur die Offenen Kanäle im Land, sondern hat daneben auch in mehreren Regionen regionale kommerzielle Fernsehveranstalter zugelassen. Für die LMK hat GfK ENIGMA/Wiesbaden untersucht, in welchem Umfang diese Sender von den Zuschauern genutzt werden und welche Resonanz sie in der Bevölkerung finden. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die regionalen Fernsehsender in ihrer jeweiligen Region ein wichtiger und geschätzter Bestandteil des Medienangebots sind.
Im Bereich Bad Neuenahr-Ahrweiler ist das Rheinahr TV, im Großraum Koblenz TV Mittelrhein, im Westerwald WW-TV, im Bereich Trier war dies Antenne West – hier läuft für die Nachfolge eine Ausschreibung – sowie K3 Kulturkanal im Bereich Rheinhessen/Pfalz, wobei dieser eher überregional kulturell ausgerichtet war. Sie verbreiten ihr Programm im Kabel, teilweise aber auch digital über Satellit. Die Veranstalter bieten üblicherweise werktäglich ein aktuelles Programm im Umfang von 30 Minuten, das um 18.00 Uhr eingestartet wird und dann durchgängig wiederholt.
Mehr als 40 % der Haushalte, die ein regionales Fernsehen empfangen können, haben dieses Programm in den letzten 14 Tagen vor der Befragung genutzt („weitester Seherkreis“). Zwischen 12 und 20 % bejahten dies auch für den Vortag („Seher gestern“). Die Verweildauer der Zuschauer liegt zwischen 22 und 36 Minuten. Der jeweilige Sender wurde von 63 % bis zu 76 % der Befragten als „sympathisch / sehr sympathisch“ bewertet.
Allerdings stellte sich auch heraus, dass die Zuschauer noch mehr Informationen über lokale Politik und örtliche Veranstaltungen wünschen.
Der Direktor der LMK, Manfred Helmes, erklärte: „Wie schon im Hörfunk zeigt sich auch im Fernsehen die hohe Attraktivität der lokalen Information. Die Mediaagenturen und die werbetreibende Wirtschaft vernachlässigen völlig zu Unrecht das Lokalfernsehen als Werbemedium für nationale Werbung. Wie erfolgreich die lokale Werbung dort agiert, ist seit langem nachgewiesen.“
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Im Bereich Bad Neuenahr-Ahrweiler ist das Rheinahr TV, im Großraum Koblenz TV Mittelrhein, im Westerwald WW-TV, im Bereich Trier war dies Antenne West – hier läuft für die Nachfolge eine Ausschreibung – sowie K3 Kulturkanal im Bereich Rheinhessen/Pfalz, wobei dieser eher überregional kulturell ausgerichtet war. Sie verbreiten ihr Programm im Kabel, teilweise aber auch digital über Satellit. Die Veranstalter bieten üblicherweise werktäglich ein aktuelles Programm im Umfang von 30 Minuten, das um 18.00 Uhr eingestartet wird und dann durchgängig wiederholt.
Mehr als 40 % der Haushalte, die ein regionales Fernsehen empfangen können, haben dieses Programm in den letzten 14 Tagen vor der Befragung genutzt („weitester Seherkreis“). Zwischen 12 und 20 % bejahten dies auch für den Vortag („Seher gestern“). Die Verweildauer der Zuschauer liegt zwischen 22 und 36 Minuten. Der jeweilige Sender wurde von 63 % bis zu 76 % der Befragten als „sympathisch / sehr sympathisch“ bewertet.
Allerdings stellte sich auch heraus, dass die Zuschauer noch mehr Informationen über lokale Politik und örtliche Veranstaltungen wünschen.
Der Direktor der LMK, Manfred Helmes, erklärte: „Wie schon im Hörfunk zeigt sich auch im Fernsehen die hohe Attraktivität der lokalen Information. Die Mediaagenturen und die werbetreibende Wirtschaft vernachlässigen völlig zu Unrecht das Lokalfernsehen als Werbemedium für nationale Werbung. Wie erfolgreich die lokale Werbung dort agiert, ist seit langem nachgewiesen.“
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| Geschrieben von: Stephan Fischer am 02.03.2010 |







